Archiv der Kategorie Wandern

Wandervorschlag: Vom Besucherzentrum zum Bärenpark

Langsam wird es wieder warm und wir planen eifrig Wanderungen durch unsere schöne Welt.

Und da finde ich die Wanderung zum Bärenpark sehr schön. Ersten wanderst du eigentlich fast immer abwärts und dann viel entlang des Wassers. Ich mag das sehr gerne, denn entlang des Wassers begleitet dich immer das leise Plätschern und man findet immer wieder Ausgewöhnliches - eine Pflanze - ein Tier - mit offenen Augen eine echt spannende Tour.

Und dann als Krönung natürlich der Besuch im Bärenpark.

Hier kannst du dir die Wanderung als PDF herunterladen. Viel Spaß dabei! Gruß Ellen
http://www.kniebis.de/html/wandervorschlage.html

Einladung zur Maienwanderung

Heute möchte ich dich zu der Maienwanderung der Kniebiser Schneeberghexen einladen. Das Programm gefällt mir sehr gut und ich kann mir vorstellen, dass diese Wanderung ein tolles Erlebnis wird.
Termin: 1.Mai 2012
Start ist um 10.30 Uhr an der Skihütte mit einem Weißwurstfrühstück.
Um 11:15 Uhr startet die Wanderung dann über den Kniebiser Heimatpfad mit Verköstigungsstationen am “Hexenhäusle” (Getränke und Kaffee), “Boxenstopp” im Schwyzer Stübli, und an der Abendwieshütte (Handvesper, Schnaps und Getränke) bis zur Hexenschänke, wo  gemütlich gegrillt wird.
Kostenbeitrag bis zur Hexenschänke: 7,00 Euro
Anmeldung bis 27.4.2011 bei Martin Haist Tel.: 07442-5556 oder Mobil 0160-4418770

 Ich hoffe das Wetter spielt mit und du hast Lust da mit zu wandern. Vielleicht komme ich ja auch. Ellen

Ich kann doch auch entlang der Loipe wandern - oder ist das verboten?

Das werde ich im Winter immer wieder gefragt.

Nein - verboten ist es nicht, es gibt kein Bussgeld dafür und keine Punkte. Aber gerne gesehen wird es auch nicht.

Sicher macht es gar nichts aus, wenn ein Wanderer da entlang läuft - nur, wenn einer da läuft, laufen ganz schnell ganz viele. Und dann gibt es Konflikte zwischen Langläufer und Wanderer. Der Langläufer - egal ob klassisch oder skating - möchte seinen Wintersport genießen, die Bewegung, die Geschwindigkeit. Der möchte nicht ständig Angst haben, es steht ein Wanderer auf der Loipe. Dazu kommt, das Spuren der Loipe kostet auch viel Geld und nicht jeder ist diszipliniert und wandert am Rande und wenn eine Gruppe Wanderer über die Loipe gegangen ist, dann ist für den Langläufer der Spass daran beeinträchtigt.

Und denk dran: Langläufer haben eine kurze Saison - wandern können wir fast das ganze Jahr.

Aber wenn es denn gar nicht anderes geht und du alle unsere geräumten Wanderwege abgelaufen bist und bevor es dir langweilig wird und du nach Hause willst, dann lauf halt, aber immer schön am Rande der Loipe mit Blick auf die Skifahrer - die sollten auf der Loipe Vorfahrt haben.

Aber langsam wird es wieder wärmer und ich bin sicher - es geht dem Frühling entgegen! Und dann wandern wir wieder überall. Gruß Ellen

Ein kleiner Winter-Spaziergang für Mittwoch

bild-mit-winterdorf-kl.jpg   Warum für Mittwoch, fragt du? Weil am Mittwoch die Sonne scheinen soll! Am liebsten wander ich ja im Winter hoch zur Schwarzwaldhochstraße. Die Strecke entlang der Straße ist zwar nicht die romantischte, aber dafür die sonnigste. Aber seit Sturm Joachim liegen auf dem Grenzweg Bäume und so kann nicht geräumt werden.

Aber auch unsere Wanderung durchs verschneite Dorf macht viel Spaß. Ab dem Besucherzentrum geht es rechts in den Wald und dann immer geradeaus. Ab dem Waldrand geht es dann durch den sonnigen Buchschollen, und hier lädt auch im Winter das eine oder ander Bänkchen ein, die Sonne zu genießen. Entlang des Buchschollens kommen wir zum Ochsenhardt. Hier wurde entlang des Waldrandes gefräst und wir können den Langläufern zusehen. Über das Baiersbronner Sträßle kommen wir ins Dorf, hier überqueren wir nahe der Tankstelle auf der Fussgängerbrücke die B28 und wandern auf dem Salzleckerweg bis der erste Weg recht abwärts führt. Weiter auf der geräumten Strecke bis es dann wieder nach rechts in den Rimbachweg geht. Dann stets geradeaus und am Ende überqueren wir die Rippoldsauer Straße und kommen über die Eichelbachstraße aufwärts zurück ans Besucherzentrum.

Die ca. 8 km schaffen wir in etwa 2 Stunden. Und dann genießen wir einen schönen warmen Kaffee! Viel Spaß dabei wünscht dir Ellen

Der Schwabenweg, oder wie führe ich meine Gäste in die Irre

Nein, dass würde ich ja niemals mit Absicht tun.

Aber nachdem unsere Schwarzwaldguides die Wanderung unter dem Titel “Der Schwabenweg” angeboten haben, kamen viele Gäste und wollten den Weg ohne Führer laufen. Also haben wir uns hingesetzt und den Weg in die Karte eingezeichnet und versucht die Strecke zu erklären!

Aber es gibt eine wirklich tükische Ecke. Man muss nach dem ersten Kilometer in Richtung Alexanderschanze abbiegen und dann wirklich an der ersten Kreuzung nach rechts in einen echt “wilden ” Weg, mit umgefallenen Bäumen etc. und dann paralell zu Bundesstraße bis man diese überqueren kann.

Und genau an dieser Stelle trauen sich die meisten nicht auf den “wilden” Weg - und kommen dann an der Alexanderschanze raus. Und dann ist es meistens gelaufen und den Einstieg zurück findet man nicht mehr. Und dann macht das Wandern keinen richtigen Spaß - und ich bin schuld. Quatsch!

Für das Frühjahr habe ich mir vorgenommen mit kleinen S den Weg zu kennzeichnen. Denn er ist wirklich schön und bietet neben den historischen Gleisspuren auch den herrlichen Ausblick auf den Ellbachsee und die Schwarzwaldhochstraße. Und das auf nur knapp 5 km.

Also komm im Frühling wieder - und dann kannst du sorgenfrei (verlauffrei) auf dem Schwabenweg wandern. Grüße Ellen

Wissen Sie mir eine Wanderung nur in der Sonne

Das werden wir zur Zeit oft gefragt. Wohlwissend, dass die Sonne sich irgendwann verabschieden wird und der Winter kommt, sehnen wir uns nach Sonne tanken im Herbst.

Hier mein Vorschlag: Fahrt bis kurz nach der Alexanderschanze an den Parkplatz Schwarzer Stock und wandert über den Westweg oder an dieser Stelle auch Neuer Höhenweg einfach so weit du laufen möchtest. Wenig orginell ist es, dann den Weg wieder zurück zu gehen, aber dort findest du Sonne pur und dazu herrliche Ausblicke ins Rheintal!

Und ab und zu sogar ein Bänkchen.. Gruß Ellen

Ein kleines Stückchen Westwegwandern

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Heute nehme ich dich mit auf eine kleine Westwegtour. Mir träumt es ja schon, einmal Zeit zu haben, den ganzen Weg gemütlich am Stück zu erwandern! Sehr wahrscheinlich im Ruhestand oder so :-)

Mit dem Bus bin ich morgens zum Schliffkopf gefahren. Dort habe ich mir erstmal eine Tasse Kaffee gegönnt! Und dann bin ich den kleinen Berg hinter dem Hotel hinauf gestiegen und habe den Blick über den Schwarzwald genossen. Ein wunderschöner Platz. Übrigen ein traumhafter Platz für eine Sonnenaufgang im Winter (heißen Tee nicht vergessen).

Nach dem geruhsamen Einstieg in meinen Wandertag habe ich mich in Richtung Süden gewandt und bis losspaziert. Über das Steinmäuerle ging es erstmal abwärts in Richtung Lotharpfad durch die klassiche Grindenlandschaft, die jetzt zu ihrer schönsten Jahreszeit aufblüht. Die Heide blüht, das Pfeiffengras leuchtet tief orange und die Fichten darin bilden mit ihrem satten Grün einen herrlichen Kontrast.

Beim Lotharpfad an gekommen schau ich hinab ins Rheintal. Leicht diesig scheint es da unten, und nochmals mehr freue ich mich an der frische Luft hier oben. Heute weht allerdings echt ein frischer Wind. Aber so mag ich das.

Weiter gehts es über die Schwarzwaldhöhe, mal mit Blick ins Tal, mal durch dichten Wald. Über die Schwarze Laache komme ich dann zur Röschenschanze kurz vor der Zuflucht. Man kann die Verteidigungsanlage, gebaut in den Jahren 1794 - 96, immer noch gut erkennen. Zwei sternförmige Wälle, der Graben z.Teil mit Wasser gefüllt. Die Truppen Napoleons sollen die Schanze dann eingenomen haben. Also jetzt beim Aufschreiben meiner Wanderung habe ich nach der Geschichte gesucht - aber so richtig Klarheit fand ich nicht. Vielleicht hast du ja Lust und Laune mal zu recherchieren, was mit dieser Schanze los war.

Ich laufe auf jeden Fall weiter zur Zuflucht - die letzte Strecke über die mir liebsten Wege - kleine Pfade.

Ab der Zuflucht gehts dann weiter in Richtung Heimat, nämlich zum Kniebis.

Und bevor ich nach Hause gehe, schau ich mal kurz bei Paul, dem Juniorchef, im Waldblick vorbei und genieße dort im Garten zum Abschluss ein gut gekühltes Weizenbier.

Also das war ein echt toller Tag! Ich hoffe bei dir auch. Gruß Ellen

Die Schönheit kleiner Dinge

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Da das Wetter ja weiterhin schön warm ist, nehme ich dich heute mit auf eine Wanderung. Und dabei liegt mein Augenmerk nicht auf der atemberaubenden Strecke - ist sie nämlich nicht - sondern auf den kleinen Dingen, die man so am Rande sieht. Ich wander gemütlich vom Parkplatz Buchschollen zum Ellbachseeblick. Schon in diesem kleinen Stückchen Wald fällt mein Blick auf unsere Heidelbeeren. Dieses Jahr war die Ausbeute nicht rießig, aber die Büsche, die erste roten Blättchen bekommen, sind einfach schön. Am Ellbachseebrunnen vorbei komme ich zum Ellbachseeblick. Da muss ich nichts zu sagen - ich glaube, es ist einer der schönsten Auussichtspunkte. Der Blick auf die Schwarzwaldhochstraße und zeitgleich der Blick auf den See und das Mitteltal- großartig.

Am Ellbachseeblick gehe ich ein Stückchen abwärts in Richtung See und halte mich dann aber gleich links auf dem zugewachsenen alten Holzabfuhrweg. Und hier finde ich dann die kleinen Dinge, die mich so faszinieren.

Viele verschiedene Moose, die durch die Lupe betrachtet, aussehen als seien sie ein ganzer Wald. Die einzelnen Stengeln sehen aus wie kleine Tannenbäume.

Und dann Bärlapp. Ebenfalls klein, unscheinbar, einfach nur grün. Dieses Gewächs habe ich erst hier oben auf dem Kniebis kennengelernt. Und eigentlich weiß ich immer noch nicht viel darüber. Sie ist sehr alt und es soll sie bereits vor 300 Millionen Jahren gegeben haben. Ihre Sporen sind früher von Apothekern zum “Pillendrehen” verwendet worden. Ausserdem wurden die Sporen wohl auch zum “Zaubern” eingesetzt - mit ihnen hat man wohl pyrothechnische Effekte erzielt.

Und mit dem Blick auf die kleinen Dinge finde ich ganze Landschaften, mit Felsformationen aus Steinen, Wäldern aus Moos, gefährlichen Ungeheuern wie Ameisen oder einem Käfer.

Ich spaziere den Weg weiter hinunter, bis ich wieder auf die offzielle Wanderstrecke komme. Hier gehe ich dann rechts immer abwärts. Dabei ist der Blick hinunter ins Seesträßen offen und ab und zu sieht man einen Raubvogel vorbei gleiten. Je näher ich dem See komme, desto mehr kleine Quellen treffe ich, die rechts aus dem Berg strömen.

Nach einer Pause am Ellbachsee, der mich zu jeder Jahreszeit an Canada erinnert, steige ich die Karwand hinauf und komme wieder beim Ellbachseeblick an. Atemlos, weniger wegen des Ausblicks mehr wegen des Anstiegs.

Glücklich und zufrieden gehe ich wieder nach Hause nach meiner phantasievollen Reise durch die Welt der kleinen Dinge.

So wanderst du einmal anders…. Gruß Ellen

Im Wald kannst du was erleben: Ein Reh das “schreckt” - ich aber auch!

Vor kurzem habe ich abends noch eine gemütliche Runde gedreht und biege gerade so vom Buschschollensträßle in Richtung Ellbachseeblick ein, als aus dem Gebüsch wütendes Bellen kam! Ich habe Respekt vor Hunden. Ich bin total erschrocken stehengeblieben. Das Bellen hörte auf!

Uff! Vorsichtig  wollte ich mich der bellenden Stimme nähern - kaum hatte ich mich bewegt - ging das wütenden Geschrei wieder los.

Ehrlich gesagt: ich kniff den Schwanz ein und bin über das Buschollensträßle wieder nach Hause spaziert. Dort ließ mir die Sache aber keine Ruhe und ich bin mit dem Auto noch einmal hingefahren (mit dem Metallkasten fühlte ich mich sicherer). Vielleicht war der Hund ja verletzt oder angebunden oder oder oder…… Aber als ich hinkam war alles ruhig und friedlich und es war kein Bellen mehr zu hören.

Wieder zu Hause rief ich einen Fachmann an - einen Förster!

Und der erzählte mir, das Bellen war ein Reh! Und zwar vor allem Rehe,die alleine unterwegs sind, wenn die in eine Situation kommen die ihnen gefährlich erscheint und sie nicht weglaufen können, dann bellen die! Tief und heiser und wütend! Eben zum Davonlaufen und zwar nicht das Reh.

Also, wenn dich das nächste Mal im Wald was anbellt - es könnte auch ein Reh sein!

Übrigens triffst du auf das bellende Reh am ehesten in der Morgen- oder Abenddämmerung! Gruß Ellen

Verwunschener Brunnen

Heute möchte ich dir von einer Wanderung erzählen, die ich im Frühjahr unternommen habe und die mir wirklich gut gefallen hat. Ersten hat sie ein bißchen Kondition erfordert und zweitens war sie stellenweise etwas ab von viel begangenen Wegen.

Der erste Teil war klassisch - ich wollte zu den Sankenbachwasserfällen und zum See. Über den Buchschollen bin ich erstmal bis zum Bucheck gelaufen und dann entlang des kleinen Pfades durch den Wald bis zur Wasserfallhütte. Dann ging es entlang des Wasserfalls hinunter zum See. Dort habe ich mich dann links gehalten und bin um den kleinen See spaziert bis es auf der anderen Seite wieder aufwärts ging - ab hier war dann die Kondition gefordert. Immer aufwärts und weiter und weiter und dann habe ich es gehört: ein leises Plätschern und dann erst konnte ich ihn sehen: Der verwunschene Brunnen war fast eins mit seiner Umgebung. Er stand unter einem kleinen Vorsprung direkt am Weg und war so bemoost und zugewachsene, daß man ihn erst auf den zweiten Blick wirklich sah. brunnenkl.jpegUnd ich fand ihn einfach schön.     

Ab hier bin ich dann einfach gerade aus immer ansteigend weitergewandert - über einen kleinen Pfad, der ebenfalls an einem kleinen Wasser entlang ging. Bis ich oben - außer Atem, das geb ich zu - ganz in der Nähe der Kienberghütte wieder einen Blick über die Landschaft hatte.

Da mir etwas Ausruhen nicht schaden würde, habe ich einen Abstecher zur Hütte gemacht und habe die tolle Bank mit Blick über Mitteltal mit Beschlag belegt. Aber es war sowieso keiner an diesem Tag hier oben und so weit weg von den Dörfern unterwegs.

Den Rückweg habe ich dann gemütlich und fast eben über die Buchschollenhütte gemacht.

Es war eine wirklich lohnende Wanderung und am besten gefällt es mir, wenn du unterwegs etwas siehst, hörst oder erleben kannst, mit dem du nicht gerechnet hast.

Vielleichst suchst du den Brunnen auch einmal. Gruß Ellen