Weiße Wölkchen im Nebel

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Zur Zeit ist echt was los bei uns. Der Schäfer ist da mit seiner Herde und sorgt für eine schöne und offene Landschaft hier oben. Wie kleine weiße Wölkchen so tauchten die Schafe im Nebel auf.
Und es ist spannend die Tiere und ihre Menschen zu beobachten. Die Schafe laufen meist in eine Richtung und als es jetzt so geregnet hat, da waren sie echt unglücklich. Und das wusste der Schäfer. „Die leiden“ sagte er mir. Und dann hat ein Gatter aufgebaut – kleiner als die normalen Weideflächen und als wüssten sie, dass etwas positives passiert, rannten die Schafe direkt dort hinein. Hier konnten sie grasen, bis die nächste große Weidefläche eingezäunt war – dieses Mal mit einem großen Waldanteil, so dass es Schutz vor Regen und Wind gab.
Erst als alles fertig war kam der Schäfer wieder. Und für mich war ganz spannend, wie bringt der jetzt die Schafe dazu auf die neue Weidefläche zu laufen.
Für den Schäfer war das gar kein Problem: er öffnete das Gatter und als alle warteten, warf er den Arm in die Luft, brüllte irgendetwas und ging los – und die ganzen Schafe rannten hinter ihm her. So hatte ich mir das nicht vorgestellt – die Schafe hören wirklich auf ihren Schäfer!
Und als abends ein Gast ein abhandenes Schaf gemeldet hat, da hat der Schäfer schon danach gesucht – wie der es schafft bei so vielen Schafen den Überblick zu behalten ist mir auch ein Rätsel. Übrigens viele Schafe – also im Dorf redet man von tausenden von Schafen  – aber ohne zu zählen ich denke es sind so 200. Aber wenn du es genau wissen willst – dann komm doch vorbei und zähle nach. Auf das Ergenis freu ich mich, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin. Schöne Zeit bis dahin Gruß Ellen

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