Wandern wie vor vielen hundert Jahren

Stell dir vor es wäre das Jahr 1267 und du wolltest uns besuchen – du müsstest zu Fuss kommen auf kleinen verschlungenen Pfaden – und genauso wanderst du auf dem neuen Kniebiser Klostersteig.

Letzten Sonntag hatte ich nun endlich Zeit auf dem neuen Klostersteig zu wandern.

Und obwohl ich ein bisschen skeptisch war, hat mich der neue Weg schnell in seinen Bann gezogen.  Unglaublich erholsam war das Laufen, da er wirklich fast überall über natürlichen Grund führt. Faszinierend das Stückchen am Forbach entlang – hier federte man richtig auf dem dichten Moos. Auf dem Weg kann man auch richtig gut abschalten – denn man muss sich ständig auf das Gehen konzentrieren. Wurzel, Steine, Wasserlöcher, steile Abstiege – auf all das muss man achten.
Er führt durch dichten Wald, zum Teil durch richtiges Unterholz und dann wieder auf längst vergessenen Wegen, die höchstens einmal zur Holzabfuhr genutzt werden. Und dann steht man plötzlich wieder in der Sonne – auf einem freiliegenden Waldgrundstück oder an der sonnigen Abendwiese.

So viele Sitzbänkchen wie am Heimatpfad findest du nicht und Einkehren kannst du auch nur am Anfang oder am Ende der Wanderung, aber die Wanderung lohnt sich. Ach noch was – du braucht wirklich gute Schuhe für den Weg! Gruß Ellen

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