Im Wald kannst du was erleben: Ein Reh das „schreckt“ – ich aber auch!

Vor kurzem habe ich abends noch eine gemütliche Runde gedreht und biege gerade so vom Buschschollensträßle in Richtung Ellbachseeblick ein, als aus dem Gebüsch wütendes Bellen kam! Ich habe Respekt vor Hunden. Ich bin total erschrocken stehengeblieben. Das Bellen hörte auf!

Uff! Vorsichtig  wollte ich mich der bellenden Stimme nähern – kaum hatte ich mich bewegt – ging das wütenden Geschrei wieder los.

Ehrlich gesagt: ich kniff den Schwanz ein und bin über das Buschollensträßle wieder nach Hause spaziert. Dort ließ mir die Sache aber keine Ruhe und ich bin mit dem Auto noch einmal hingefahren (mit dem Metallkasten fühlte ich mich sicherer). Vielleicht war der Hund ja verletzt oder angebunden oder oder oder…… Aber als ich hinkam war alles ruhig und friedlich und es war kein Bellen mehr zu hören.

Wieder zu Hause rief ich einen Fachmann an – einen Förster!

Und der erzählte mir, das Bellen war ein Reh! Und zwar vor allem Rehe,die alleine unterwegs sind, wenn die in eine Situation kommen die ihnen gefährlich erscheint und sie nicht weglaufen können, dann bellen die! Tief und heiser und wütend! Eben zum Davonlaufen und zwar nicht das Reh.

Also, wenn dich das nächste Mal im Wald was anbellt – es könnte auch ein Reh sein!

Übrigens triffst du auf das bellende Reh am ehesten in der Morgen- oder Abenddämmerung! Gruß Ellen

Dieser Beitrag wurde unter Hier ist was los, Wandern veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar